Maker & Macker

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Da einige Falschmeldungen so hartnäckig weiterverbreitet werden, seien hier die Fakten der seltsamen Geschichte von „Maker-Austria vs. Selbermacherei“ kurz zusammengefaßt:

Nach Jahrzehnten unterschiedlichsten konkreten Selbstmachens entwickelte ich, Wolf Hoog, 2009 die Idee zu einem konsumkritischen Netzwerk.
Als Alleinstellungsmerkmal wurde dabei statt dem gebräuchlichen „selbstmachen“der viel seltener verwendete Begriff „selbermachen“ gewählt und der Name „Selbermacherei“ erfunden.
Anfang 2010 wurde das Konzept der ersten Konsumsucht-Präventionskampagne und im Laufe der folgenden Jahre auch Konzepte als Umweltschutz-, Bildungs-, Kunst-, Integrations-, Beschäftigungs- oder Forschungsprojekt entwickelt.
Im Interview anläßlich der Selbermacherei-Eröffnungs-Auktion im September 2010 und im alternativen Unternehmens-Konzept vom Oktober 2010 wurde ausführlich erklärt, warum alle ohne Vereinsmitgliedschaften oder Francise-Verträge ihre eigene Selbermacherei gründen können.
Die Selbermacherei inspiriert viele Menschen & Projekte. Zeitschriften berichten von einem Trend zum Selbermachen. Viele leider gar nicht konsumkritische Initiativen springen auf und versuchen mit diesem Trend Geld zu verdienen. (Ein kleiner Schweizer Laden für Bastelbedarf beginnt sich auch „Selbermacherei“ zu nennen – was jedoch aufgrund der geringen, nur lokalen Bedeutung keinen großen Schaden anrichtet.)

Am 12. 1. 2015 werde ich von Barbara Amann-Hechenberger zur Eröffnung einer neuen „Selbermacherei“ eingeladen.
Ich antwortete freundlich: „Es freut mich immer wieder, wenn ich andere zum Selbermachen inspirieren kann. Es freut mich, daß Ihr Euer Projekt jetzt auch als Selbermacherei realisieren wollt. Es wundert mich jedoch, daß ich auf Eurer Selbermacherei-Seite nichts von der ursprünglichen Selbermacherei finde. Ist das Eure Art, Euch in ein bestehendes Netzwerk einzubinden? Erzählt mir ein wenig davon, wie Ihr in Euren Räumen die Selbermacherei realisieren wollt !) Wißt Ihr überhaupt, was die Selbermacherei wirklich ist?
Als Barbara realisiert, daß der Name ihres neues Projektes schon seit vielen Jahren vergeben ist, bietet sie sofort an, selber einen neuen Namen zu suchen, und eine offizielle Entschuldigung zu posten.
Ich biete an, daß der Name gerne weiter verwendet werden kann, wenn im Sinne des Selbermacherei-Umdenkens vor die zu diesem Zeitpunkt die ganze HP dominierenden Sponsoren-Werbeflächen über ein paar konsumkritische Alternativen (wie Tauschkreise oder Sharing-Plattformen) informiert und im Sinne des Urheberrechtes die ursprüngliche Selbermacherei auch verlinkt ist.
Zur Besprechung der weiteren Zusammenarbeit lade ich Barbara & das ganze Maker-Team in die erste Selbermacherei im freeganen Café Hoog ein.

Aber der zweite Vorstand, Arno Aumayer, der leider selbst von seiner Kollegin als „sehr stur“ bezeichnet wird, verzögert die Kommunikation nur wochenlang und schafft währenddessen einfach unkooperativ & stur Fakten.
Obwohl er inzwischen nachweislich vom Namens-Problem weiß, und obwohl andere Alternativen wie z.B. „selbstmacherei.at“ oder einfach „MACHEREI.at“ frei sind, reserviert er schnell die Domain „selbermacherei.at“ und gibt unzählige Interviews, in denen er von einer angeblichen Gründung einer „Selbermacherei“ erzählt, die jedoch – wie sich immer mehr herausstellt – den tatsächlichen Selbermacherei-Grundsätzen vollkommen widerspricht.
So antwortet er z.B. am 26. 1. 2015 plötzlich, sein Anwalt habe die Sache geprüft, und es gäbe keinen Grund zu irgendwelchen Veränderungen. Am nächsten Tag droht er sogar mit seinem Anwalt, wenn ich weiterhin Kontakte anschreibe. Mit Sponsorgeldern Anwälte zu beschäftigen, um vermeintliche Konkurrenz auszuschalten, entspricht selbstverständlich genau dem Gegenteil der Selbermacherei. Das Angebot von Barbara zur Namensänderung & öffentlichen Entschuldigung will „König Arno“ natürlich nicht hören. Stattdessen verbreitet er skurille Lügen über mich. Eine Zusammenarbeit scheint nicht mehr möglich. Meine geduldigen Klärungsversuche und meine wiederholten Einladungen ins freegane Café Hoog werden stur ignoriert. Dann wird monatelang gar nicht mehr geantwortet.

Inzwischen beginnen Shitstorms, die Selbermacherei sei nun auch dem Konsum verfallen, zu einer weiteren Werbeplattform für Heimwerkermärkte verkommen, und ich sei ein profitorientierter Lügner. Es ist schwer zu erklären, daß diese neue Selbermacherei, die jetzt in allen Zeitungen steht, nichts mit dem ursprünglichen Projekt zu tun hat. Aber wenn dem tatsächlich so wäre, wird entgegnet, dann müßten diese Maker doch daran gehindert werden, uns den Namen zu stehlen. Da die das weiter machen, müßte die Selbermacherei doch heimlich davon profitieren usw.
Arnos selbst mit dem eigenen Vereinsvorstand nicht einvernehmlich geschaffene Fakten stellen mich effektiv als Lügner hin – passend zu seinen Lügen über mich.

Deshalb bin ich weiter zur Richtigstellung gezwungen, auch wenn manchmal leider sehr feindselig darauf reagiert wird.
Ja, das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
Ja, alles hier Zusammengefaßte läßt sich belegen. Und ebenso bitte ich weiterhin geduldig um Belege für Arnos unverschämte Behauptungen. Daß diese nie erfolgten, sagt alles über ihn.

Also nochmal: Selbermacherei bedeutet nicht, in längst überholten wirtschaftlichen Denkmustern hängenzubleiben und nur zu überlegen, wie Geld reinkommen kann. Selbermacherei ist sicher nicht, wenn auf einer Seite mehr Werbung für kommerzielle Firmen als für konsumkritische Alternativen gemacht wird.
Und wenn möglichst viele Sponsorgelder aufgetrieben werden, um damit Anwälte zu beschäftigen, mit gestohlenen Namen Interessierte zu täuschen, nur um so noch mehr Kunden zu erobern, dann entspricht das einer überheblichen Wild-West-Manier, die derzeit weltweit noch sehr beliebt aber sicher nicht zukunftsträchtig ist.
So wird mehr zerstört als geschaffen und viel zu viel Zeit, Geld & Energie unnötig verpulvert.

Nochmal: Die Selbermacherei hat nichts mit dem gleichlautenden Projekt von Maker-Austria zu tun. Wir sind weiterhin für Konsumkritik & Kooperation statt Kommerz & Konkurrenz.
Wer etwas gegen diese absichtliche & destruktive Namensverwirrung unternehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.
Ich alleine schaffe das nicht mehr.
Deshalb: Nicht nur konsumieren sondern mitmachen !)